vom 28. Oktober 2013

Altersgrenze Verbeamtung

Keine unterschiedliche Altersgrenze für die Verbeamtung von Lehrern und anderen Landesbediensteten

Pressemitteilung der SPD-Landtagsfraktion vom 16.10.13

Der schulpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Andreas Butzki stellt noch einmal klar:

„Bei der künftigen Altersgrenze für die Verbeamtung von Lehrkräften wird es keine Ungleichbehandlung zwischen Lehrerinnen und Lehrern sowie den übrigen Landesbediensteten geben. Entsprechende Befürchtungen der Gewerkschaften und Verbände sind unbegründet. Die Landesregierung bereitet derzeit das generelle Absenken der Altersgrenze für die Verbeamtung aller Landesbediensteten vor. Eine Verbeamtung wird künftig

bis zur Vollendung des 40. Lebensjahres möglich sein. Das Vorliegen einer Schwerbehinderung, Kinderziehungszeiten sowie der Zivil- und Wehrdienst werden bei der Altersgrenze mit großer Sicherheit berücksichtigt werden und eine Verbeamtung auch über die Vollendung des 40. Lebensjahres hinaus ermöglichen. Diese Regelungen sind aber derzeit noch in der Vorbereitung und bei Vorliegen eines Entwurfes werden die Gewerkschaften und Verbände selbstverständlich beteiligt.“

Butzki kritisiert insbesondere die falsche Darstellung des dbb zur Situation in Thüringen und die damit einhergehende Verunsicherung der Lehrkräfte:

„Thüringen hat sich noch gar nicht entschieden, ob es seine Lehrkräfte künftig überhaupt verbeamtet. Dort ist man erst mitten im Diskussionsprozess. Die Behauptung des dbb, dass Thüringen seine Lehrkräfte bis zur Vollendung des 53. Lebensjahres verbeamtet, ist daher falsch bzw. hoch spekulativ. Im Übrigen gilt beispielsweise auch in Nordrhein-Westfalen eine Altersgrenze von 40 Jahren und dort unterscheidet man bei der Altersgrenze ebenfalls nicht zwischen der Lehrerlaufbahn und anderen Laufbahnen. Eine ähnliche Regelung wie in Nordrhein-Westfalen ist auch für Mecklenburg-Vorpommern vorgesehen.“