vom 28. Juni 2016

Min. Brodkorb in FMZ

Kultusminister Mathias Brodkorb und Landtagsabgeordneter Andreas Butzki am 27. Juni zu Gast im Familienzentrum Mirow  

Landtagsabgeordneter Andreas Butzki hatte Kita-Leiterinnen, Erzieherinnen, interessierte Eltern und Großeltern zu einer Gesprächsrunde mit Mathias Brodkorb, Minister für Kultur und Bildung, ins Familienzentrum Mirow eingeladen. Neben der Leiterin des Familienzentrums, Manuela Gundlach, waren auch die Vorsitzende des Vereins Gabriele Haack und der Mirower Bürgermeister Karlo Schmettau dabei.

Nicht im Programm, aber eine tolle Überraschung waren die Hortkinder, die Minister Brodkorb mit einer kleinen Rede und zwei Liedern begrüßten. Da wurden die ungewohnten Autogrammwünsche gern erfüllt.

Minister Brodkorb hat sein Landesprogramm „Meine Heimat – Mein modernes Mecklenburg-Vorpommern“ vorgestellt. Einen wichtigen Platz nehmen darin die Kindertageseinrichtungen ein. Gemeinsam mit dem Landesheimatverband sollen „Heimatkisten“ für die Kitas entwickelt werden. Jede Kita im Land soll dann eine Kiste erhalten.

Was soll in diese? Das könnten traditionelle Spiele sein, Kinderbücher, die die Regionen unseres Landes vorstellen, z.B. ein Buch über das Schloss und die Schlossinsel Mirow und seine früheren Bewohner, CDs/DVDs mit Musik und Tänzen, ein Memory auf platt, und und und … 

Von der Ideensammlung für die „Heimatkiste“ ging es dann in der Diskussion schnell auch zu anderen Themen, die im Besonderen die anwesenden Erzieherinnen bewegten. Wie soll das Heimatprogramm umgesetzt werden? Wo können Erzieher_innen die dafür notwendige Qualifikation erwerben? Den Anwesenden lag dabei auch sehr am Herzen, dass in die Ausbildung von Erzieher_innen unbedingt wieder das Erlernen eines Instrumentes aufgenommen werden muss. „Platt“ wird im Alltag kaum noch gesprochen. Wie können die unterschiedlichen „Platt-Dialekte“ unter einen Hut gebracht und an Alt und Jung vermittelt werden?

Nach anderthalb interessanten Stunden bei Kaffee und Kuchen brach Minister Brodkorb wieder nach Schwerin auf, ein paar neue Ideen und Fragen im Gepäck. Und auch die Teilnehmer_innen blieben mit Ideen und Aufgaben zurück.

 

Andreas Butzki: „Ich bin sicher, dass dieser Nachmittag sich „nachhaltig“ auf das Landesheimatprogramm auswirkt. Auf meinen nächsten Besuch hier im Mirower Familienzentrum bin ich schon gespannt.“