vom 13. Februar 2014

Standort MV attraktiver

Bildungsoffensive macht Standort Mecklenburg-Vorpommern attraktiver

Andreas Butzki: Land hat die bildungspolitisch richtigen Entscheidungen getroffen

Pressemitteilung der SPD-Landtagsfraktion vom 4.2.2014

Zur Einschätzung der Bildungspolitik durch die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) erklärt der schulpolitische Sprecher und stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Andreas Butzki:

„Die Kritikpunkte der GEW zeigen, dass sich die Koalitionsfraktionen und der Bildungsminister mit den eingeleiteten Maßnahmen zu mehr Attraktivität des Lehrerberufs in M-V und der 50- Millionen Bildungsoffensive auf dem richtigen Weg befinden. Nicht nachvollziehen kann ich allerdings das Schlechtreden unseres Bundeslandes durch die Gewerkschaft.

Dass es zu wenig Studierende und damit Bewerberinnen und Bewerber für das Referendariat der Lehrämter an Grundschulen und Regionalen Schulen gibt, ist ein bundesweites und kein landesspezifisches Problem.

Genau hier haben wir angesetzt. So werden die Klassenleiterinnen und -leiter an Grundschulen ab dem Schuljahr 2014/15 eine der bundesweit niedrigsten Unterrichtsverpflichtungen haben. Lehrkräfte an den Regionalen Schulen werden künftig wie an den Gymnasien in der Entgeltgruppe 13 TV-L eingruppiert. Beides wird uns bei dem Werben um die besten Lehrkräfte für den Schuldienst helfen.

Die Studien- und Berufsberatung muss aber bundesweit besser werden. Vor der Aufnahme des Studiums sollten alle Hochschulen die Studierwilligen so über die Beschäftigungsaussichten informieren, wie es das Land auf den Informationsseiten für den Vorbereitungsdienst macht.

Wir werden auch weiter daran arbeiten, dass sich die Arbeitsbedingungen für Lehrkräfte Schritt für Schritt verbessern. So hat das Land die Zahl der Referendarstellen deutlich erhöht, um die künftigen Bedarfe abzudecken. Zudem wird die Ausbildung dezentralisiert. Wenn ich nach Bayern schaue, wo selbst Referendare mit einem Notenschnitt von 1,0 keine Anstellung finden, dann hoffe ich, dass sich viele von ihnen durch die Möglichkeit der Verbeamtung ab dem 1.8.2014 überzeugen lassen, in den Schuldienst unseres Landes zu gehen. Und auch generell sind angehende Lehrerinnen und Lehrer aus anderen Bundesländern in Mecklenburg-Vorpommern herzlich willkommen.“