vom 15. Juli 2015

Zu Besuch beim Fanprojekt Neustrelitz

Butzki und Müller am 14. Juli zu Gast beim AWO-Fanprojekt Neustrelitz

Am Nachmittag des 14. Juli besuchten die beiden Landtagsabgeordneten Andreas Butzki und Detlef Müller das Fanprojekt in Neustrelitz. Hier trafen sie nicht nur auf den Leiter Peter Czoch. Auch der Geschäftsführer der AWO Vielfalt gGmbH Jens Martens und die Koordinatorin der AWO Vielfalt Janin Blam-Kampehl begrüßten die beiden.

v.l.: Andreas Butzki, Detlef Müller, Jens Martens, Peter Czoch

Nach kurzem Resümee ihrer bisherigen Arbeit stellte Peter Czoch die nächsten Aufgaben des Fanprojektes vor.

So soll es darum gehen, wie über das Wohngebiet Kiefernheide hinaus in das gesamte Stadtgebiet von Neustrelitz ausgestrahlt werden kann. Die drei MitarbeiterInnen haben außerdem begonnen, zu kleineren Sportvereinen in der Region Kontakt aufzunehmen, um ihre Angebote auch in deren Blickpunkt zu rücken.

Schwerpunkt des Gesprächs mit Andreas Butzki und Detlef Müller, der auch Vizepräsident des Landesfußballverbandes MV ist, war zum Einen der Stellenwert der Fanprojekte innerhalb des DFB. So sollen die Fanprojekte künftig von der Bundeskoordinierungsstelle der Fanprojektemit einem Gütesiegel zertifiziert werden. Wie können die Standards dafür von den Neustrelitzern umgesetzt werden? Ziel ist es, 2016 dieses Qualitätssiegel verliehen zu bekommen.

Und der Wunsch nach einem Bolzplatz

auf dem Gelände des Fanprojektes war ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs. Nach der Fußball-WM 2006 war vom DFB hierfür ein spezielles Programm aufgelegt worden. Dazu musste Detlef Müller leider sagen, dass diese Gelder mittlerweile ausgegeben worden sind, so dass auf diesem Weg keine Unterstützung möglich ist.

Andreas Butzki abschließend: “Wie schon bei meinen vorherigen Besuchen des Fanprojektes war ich wieder beeindruckt von dem, was in der doch kurzen Zeit seit März 2015 von den drei MitarbeiterInnen mit und für Fußballfans – und für nicht so fußballinteressierte Jugendliche – entwickelt wurde. Das bereichert auf jeden Fall die Angebote für junge Leute im Wohngebiet Kiefernheide. Und was den gewünschten Bolzplatz betrifft, so bleiben wir miteinander im Gespräch, um eine Lösung zu finden.”