vom 28. Juni 2019

Doppelhaushalt macht Schule zum Schwerpunkt

Das Kabinett hat seine Pläne zum Doppelhaushalt 2020/21 vorgestellt.

Dazu erklärt der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Andreas Butzki:

„Der Entwurf sieht 200 Mio. Euro zusätzliche Investitionen für die Bildung vor. Das begrüße ich ausdrücklich. Die neue Bildungsministerin hat zum Beispiel angekündigt, dass Grundschullehrer und Lehrerinnen zukünftig genauso wie Unterrichtende an anderen Schulformen verdienen sollen. Das ist ein wichtiger Schritt, um die Attraktivität des Lehrerberufes an den Grundschulen zu erhöhen. Vor allem in den ländlichen Gebieten würden wir sonst Gefahr laufen, den Bedarf an Lehrekräften bald nicht mehr decken zu können. Darum ist es auch richtig, verstärkt in die Lehramtsausbildung und die Qualifizierung für Seiteneinsteiger zu investieren. Wir müssen alles daran setzen, die Nachwuchsgewinnung so weit wie möglich aus eigener Kraft zu stemmen. Die zusätzlichen Mittel für den Schulbau machen ebenso deutlich, dass die Bildung nach wie vor ein Kern sozialdemokratischer Politik ist. Wir werden die Landesregierung bei ihren Plänen unterstützen und handeln, während die Opposition weiterhin nur nach „mehr-mehr-mehr“ krakelt. Ein Haushalt mit einem Volumen von mehr als 9 Mrd. Euro ist nicht halbherzig, sondern ein riesiger Kraftakt, auf den man stolz sein kann.“