vom 15. Juli 2019

Minister Backhaus und Landtagsabgeordneter Butzki am 15. Juli in der Biogärtnerei Watzkendorf

Hier wurden die Beiden von den Geschäftsführern Sabine Kabath und Holger Kasdorf begrüßt. Auch der neu gewählte Blankenseer Bürgermeister Arko Mühlenberg war vor Ort dabei.

Bei ihrem letzten Besuch vor einigen Jahren besichtigten Minister und Landtagsabgeordneter die Gewächshäuser. Am Montag stand ein kleiner Traktor mit Anhänger bereit, für eine Tour durch die ausgedehnten Gemüsefelder – Porree in unterschiedlichen Wachstumsstadien, diverse Kohl- und Salatkulturen, teilweise unter schützenden Netzen, Kräuter und Kartoffeln waren zu sehen. Auch an einer Obstbaumwiese mit Bienenbeuten fuhren die Besucher vorbei. Bienenzucht und Honigproduktion sollen zu einem weiteren, wenn auch Neben- „Standbein“ der Gärtnerei werden.

Bei der Rundfahrt über die Gemüsefelder gab Sabine Kabath einen Überblick über weitere Anbau- und Erweiterungspläne. Sie wies darauf hin, dass bereits im April die Beregnungsanlagen aufgestellt worden waren. Ohne deren Einsatz könnte in diesen wieder sehr trockenen, regenarmen Zeiten kein Gemüse geerntet werden.

Beim anschließenden Gespräch im Beratungsraum der Bio-Gärtnerei nahm außer den Geschäftsführern u.a. auch der neue Ausbilder Maximilian Liebrich teil. Für ihn wird es die erste berufliche Herausforderung nach seinem kürzlich abgeschlossenen Landwirtschaftsstudium sein.

Themen der Gesprächsrunde waren u.a. der Einsatz von Unkrautvernichtungsmitteln in Landwirtschaftlichen Betrieben, aber auch die in der Watzkendorfer Bio-Gärtnerei geplante Erweiterung der Anbaufläche, um z.B. die notwendige Fruchtfolge gewährleisten zu können.

Absatzprobleme, so Sabine Kabath, habe das Unternehmen nicht. Täglich wird das frisch geerntete Gemüse mit 1 bis 2 LKWs in die Berliner Märkte gebracht. Aber ebenso werden Gastronomen und Einzelhändler aus der Region beliefert. Und da immer mehr Kunden aus den umliegenden Dörfern und aus Neustrelitz auch gern direkt in der Bio-Gärtnerei ihr frisches Gemüse kaufen, ist neben dem Bau einer Lager- und Aufbereitungshalle auch ein Hofladen geplant.

Was Minister Till Backhaus und Landtagsabgeordneter Andreas Butzki beim Besuch feststellten – der Weg zur und von der Gärtnerei ist ein holperiger – und das nicht nur für potentielle Kunden, sondern auch für den Transport des teilweise sehr empfindlichen Gemüses.

Das muss geändert werden, waren sich Minister, Landtagsabgeordneter und Bürgermeister einig.