vom 30. September 2020

Viele gute Angebote für gleiche Bildungschancen trotz Corona

30. September 2020; Pressemitteilung der SPD-Landtagsfraktion.

Heute hat die Bildungsministerin Bilanz zum Schulstart gezogen und einen Ausblick auf die nächste Zeit gegeben. Dabei stellte sie unter anderem Maßnahmen zur Beschulung unter Corona-Bedingungen vor.

Dazu erklärt Andreas Butzki, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern: „Schule hat sich wie das Leben überhaupt durch Corona verändert. Dennoch dürfen die Schülerinnen und Schüler darunter nicht leiden oder gar in ihrer schulischen Entwicklung benachteiligt werden. Das betrifft vor allem die Jugendlichen in den Abschlussjahrgängen. Darum unterstützen wir ausdrücklich die Vorabhinweise des Ministeriums in Form konkreter Themen- und Lernempfehlungen für die anstehenden Prüfungsvorbereitungen. Das gibt den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften die Sicherheit, die sie in dieser für alle Beteiligten herausfordernden Situation brauchen. Solch praktische Anleitungen verstehen wir als gerechte Bildungschancen für alle. Unter Corona hatten natürlich alle Schülerinnen und Schüler zu leiden, konnten im monatelangen Homeschooling mehr oder weniger gut lernen. Umso größer ist unser Dank an alle, die es ermöglichen, dass seit den Sommerferien wieder an fünf Tagen die Woche über 99 Prozent der Schülerinnen und Schüler im Präsenzunterricht lernen können und umso wichtiger ist, dass wir uns jetzt mit aller Kraft um ihre Zukunft kümmern. Darum begrüßen wir das verlängerte Ferienlernprogramm und die Ausweitung auf die Schulzeit, um das noch verfügbare Geld von über einer halben Millionen Euro weiterhin den Kindern und Jugendlichen direkt zugutekommen zu lassen. Für das Geld können so auch benachteiligte Schülerinnen und Schüler bei privaten Lern- und Bildungsanbietern Unterrichtsstoff nachholen oder festigen. An dieser Stelle können zudem die öffentlichen allgemeinbildenden Schulen in Mecklenburg-Vorpommern ansetzen. Sie können über ein Jahreskontingent für Honorarkräfte verfügen, um mehrmals in der Woche zusätzliche Lernangebote nach dem regulären Unterricht anzubieten. Das sind ausgezeichnete Möglichkeiten für unsere Kinder und Jugendlichen, die nun auch von den Schulen und Lernenden genutzt werden sollten. Gemeinsam werden wir so gut durch die herausfordernde Zeit kommen und unsere Fachkräfte für morgen ausbilden.“